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Industrie unter Druck: Wie Chinas Exportkontrollen TSA und Europas Antriebstechnik treffen

Industrie unter Druck: Wie Chinas Exportkontrollen TSA und Europas Antriebstechnik treffen

Industriemagazin - Podcast
5 min
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China bleibt ein zentraler Beschaffungsmarkt für den österreichischen Antriebsbauer TSA aus Wiener Neudorf – doch neue chinesische Exportkontrollen für Permanentmagnete setzen die europäische Industrie massiv unter Druck. Jede Lieferung erfordert aufwendige Genehmigungen, Enddestinationserklärungen und Verwendungsnachweise. Die Folge: fehlende Planbarkeit, steigende Risiken in der Supply Chain und drohende Lieferausfälle. TSA-CEO Robert Tencl erklärt, warum Magnete aus Neodym und Dysprosium für hocheffiziente Elektromotoren unverzichtbar sind, weshalb magnetfreie Alternativen technisch an Grenzen stoßen und wie China Seltene Erden gezielt als geopolitisches Druckmittel einsetzt. Gleichzeitig zeigt sich: Chinesische Wettbewerber profitieren von günstigeren Zugängen, während europäische Hersteller mit Bürokratie und Unsicherheit kämpfen. Als strategische Antwort arbeitet TSA an Redesigns, magnetfreien Motorvarianten und dem Ausbau alternativer Beschaffungsmärkte. Besonders Indien rückt als zweites Standbein in den Fokus – allerdings ohne eigenen Zugang zu Seltenen Erden. Die Abhängigkeit bleibt. 🎙️ Dieser Podcast wurde künstlich generiert (Text-to-Speech) auf Basis eines Artikels aus dem INDUSTRIEMAGAZIN und dient der audiobasierten Analyse industrieller, technologischer und geopolitischer Entwicklungen.